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Agenda 2010: Notwendiges Übel oder fataler Fehler der Sozialdemokratie?

Titel Agenda 2010: Notwendiges Übel oder fataler Fehler der Sozialdemokratie?
Referent*in Kevin Mangrich, Jens Tossing
Termin 18.04.2020, 10 Uhr
19.04.2020, 15 Uhr
Ort Jugendherberge Trier

 

Wenige Reformprojekte sind in der SPD derart umstritten, wie die Agenda 2010. Dabei wird medial immer wieder die Metapher der deutschen Wirtschaft als „kranker Mann Europas“ bemüht, der sich nur aufgrund der Entfesselung des Marktes und der Schlechterstellung von Arbeitenden aus dieser Lage befreien konnte. Niedrigere Arbeitslosenzahlen durch eine deutliche Ausweitung des Niedriglohnsektors und die Einführung des „Hartz IV“-Systems sind nur einige Beispiele für Reformen im Rahmen der Agenda.

Wir möchten hinter die Kulissen sehen. Wir schauen uns zunächst die Lage der deutschen Wirtschaft zum Zeitpunkt der Verkündung der Agenda-Reformen an und blicken kritisch darauf, ob die Reformen im Nachhinein als erfolgreich bewertet werden können. Dabei sehen wir uns auch an, welche Folgen die Reformen auf das Leben einzelner Menschen hat. Wir sehen uns außerdem die Folgen der durch die Agenda 2010 ausgelöste Lohnzurückhaltung in Deutschland auf Europa in der Finanzkrise an.

Wir wollen das Seminar möglichst niedrigschwellig anbieten, um Anfänger*innen zu ermöglichen, zu verstehen, wieso die Agenda-Reformen bis heute von vielen Jusos als Ausgangspunkt des Niedergangs der SPD angesehen werden.

 

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